Perlen des Aosta Tals Wander Erlebnis, Italien

Termine: Juni - Mitte Oktober

Wandere mit uns auf den wunderschönen Bergwegen des Aosta Tals unter den höchsten Gipfeln der Alpen - Matterhorn, Monte Rosa, Mont Blanc und Gran Paradiso."

  • 8 erlebnisreiche Wandertage unter den Riesen der Alpen
  • Spannender Stadtspaziergang in Aosta, Schlossbesichtigung, Weinprobe mit lokalen Produkten
  • 11 Übernachtungen in typischen, handverlesenen Hotels
  • Kulinarische Highlights mit lokalen Spezialitäten

Diese Wanderung führt uns zu den schönsten Orten des Aostatals und durch bezaubernde Dörfer der faszinierenden Walserkultur. Unsere Wanderungen führen uns direkt unter die Riesen der Alpen - das legendäre Matterhorn, Monte Rosa, der Mont Blanc und die vergletscherten Gipfel des Nationalparks Gran Paradiso. Wir folgen Abschnitten der berühmten Tour de Monte Rosa und des Walserweges. Seilbahnen und Gondeln bringen uns auf die Flanken der höchsten Berge Europas für eine atemberaubende Aussicht. 

Abends werden wir in typischen, gemütlichen Hotels empfangen und genießen die Küche dieser verführerischen Ecke Italiens. Berühmt für seine kulinarischen Traditionen - traditionelle Polenta, würziger Bossschinken, Fontina-Käse, Honig aus Mascognez und Labäpfel, die in vielen regionalen Gerichten verwendet werden. Aosta ist berühmt für seinen Wein und wir geniessen ihn auf jeden Fall.

Als Krönung gibt es noch ein Genepi - Kaffee, den lokalen Kräuterlikör gemischt mit Kaffee. Er wird in einem Holzkelch serviert, dem sogenannten Freundschaftsbecher. 

Diese Tour beginnt und endet in Turin/Torino (ITA).

Wanderroute durch das Aostatal - 11-tägiges Programm
Tag 1: Turin - Aosta Stadt Spaziergang - Courmayeur

Wir treffen uns am Flughafen Turin (TRN) und fahren anschliessend eine Stunde in die römische Alpenstadt Aosta. Interessanter Stadtspaziergang zu römischen Sehenswürdigkeiten. Diese antike Savoyerstadt hat seit Jahrhunderten eine große strategische Bedeutung. Einst die alte "Augusta Praetoria", benannt nach Kaiser Augustus, galt sie als "das Rom der Alpen". Ein römischer Triumphbogen und Teile eines Amphitheaters sind noch aus der Zeit des Reiches erhalten. In den Kirchen und Kreuzgängen der Stadt findet man auch frühmittelalterliche Architektur. Anschliessend fahren wir in 45 Minuten an den Fusse des Mont Blanc nach Courmayeur. Ein modischer Skiort im Winter und im Sommer ein schöner Ausgangspunkt für viele Wanderungen und Klettereien an der Südseite des Mont Blanc. 

Die atemberaubende Südseite des Mont Blanc und Courmayeur wird für zwei Nächte unser Zuhause sein.

Übernachtung im Hotel in Courmayeur, Nachtessen in der Stadt

Tag 2: Wanderung Val Ferret - Courmayeur - Mont Blanc Skyway

Wir wandern hoch über Courmayeur und weiter auf einem schönen Balkonpfad zur Bonatti-Hütte und tief ins Val Ferret. Dies ist ein Terrassenweg mit dem besten Blick auf die Südseite des Mont-Blanc. 

Am Nachmittag fahren wir mit der neuen Seilbahn Skyway ins Mont Blanc Gebiet. Von dort geniessen wir herrliche Ausblicke über die Gletscher, die höchsten Berge und die umliegenden Täler. Italien, Frankreich und die Schweiz liegen uns zu Füssen.

Übernachtung im Hotel in Courmayeur

  • 8km, +400m, - 400m, - 400m 
Tag 3: Wanderung Courmayeur - Chetif Berg

Wir nehmen eine Seilbahn zum Refuge Maison Vielle, einem antiken Weiler im Veny Tal. Unsere Wanderung führt uns auf den Gipfel des Mont Chetif, einem Gipfel direkt vor dem Mont Blanc, der eine spektakuläre Aussicht auf das Massiv bietet. 

Übernachtung und Abendessen im Courmayeur 

  • 11km, + 390m, -390m, -390m 
Tag 4: Wanderung Loiez Bergsee, Cogne 

Wir verlassen Courmayeur nach dem Frühstück und fahren nach Cogne und Lillaz, dem Tor zum Grand Paradiso Nationalpark. Kurz nach unserem Wanderstart können wir den Wasserfall Lillaz bewundern. Danach erreichen wir eine hochgelegene Alm in der Nähe der Alpe Bardoney, wo sie einen preisgekrönten Käse herstellen. Am Loie-See, wo die Wahrscheinlichkeit, Gämsen und Steinböcke zu sehen gross ist, haben wir ein unerwarteter Fernblick auf das Mont-Blanc-Massiv. Der steile Abstieg durch einen Lärchenwald führt uns zurück nach Lillaz. Heute besteht die Möglichkeit einer kürzeren Wanderung.

Übernachtung und Abendessen im Hotel in Cogne

  • 11,7km + 900m, - 900m

Tag 5: Wanderung Vittorio Sellahütte, Gran Paradiso Nationalpark

Unsere Wanderung führt uns zur Sellahütte wo wir ein feines Mittagessen geniessen können. Wir übernachten in Cogne in einem wunderschönen historischen, familiengeführten Hotel inmitten üppiger Wiesen im Herzen des Dorfes. Auf der traumhaften Terrasse mit Blick auf das Gran Paradiso wir täglich Nachmittags-Tee serviert und ein grosser Spa lädt zum verweilen ein.

Übernachtung und Abendessen im Hotel in Cogne

  • 15km, +900m, - 900m
6. Tag: Pila und Nacht in Aosta

Wir fahren zurück, hinunter nach Aosta und hinauf zum Dorf Pila. Ein Sessellift bringt uns nach Chamolé, unserem Wanderstart. Unsere Wanderung führt ins Combe-Tal und zum Plan Fenêtre und bietet uns einen herrlichen Blick auf das Matterhorn und den Monte Rosa. Am Nachmittag bleibt Zeit, Aosta zu genießen, durch die engen Straßen mit den Geschäften und Cafés zu schlendern und einige lokale Spezialitäten zu probieren.

Übernachtung und Abendessen im Hotel in Aosta

  • 6,5km + 200m, - 200m
Tag 7: Schlossbesichtigung und Wein Degustation mit lokalen Produkten

Wir erkunden die kulturellen Sehenswürdigkeiten des Aostatals. Eine römische Brücke, ein bedeutendes BSchloss und probieren anschliessend einen ganz besonderen Wein. Das Weinbaugebiet, das wir besuchen, hat eine lange Tradition wie eine große Anzahl von historischen Dokumenten zeigt. Darunter eines aus dem Jahr 1214, und selbst Napoleon hatte im Mai 1800 die Gelegenheit, den Wein in Donnas zu probieren.

Mittagessen speziell für uns in einem 500 Jahre alten Gasthaus. 

Übernachtung und Abendessen im Hotel bei Aosta

  • Keine Wanderungen, Spaziergang
Tag 8: Matterhorn Balkonweg, Chamois - Valtournenche

Vom autofreien Dorf Buisson aus steigen wir in die Seilbahn nach Chamois und beginnen unsere Wanderung auf der "Grossen Balconade des Matterhorns", einem fantastischen Weg mit herrlichem Blick auf die atemberaubende Spitze des Matterhorns (14.691' - in Italien bekannt als Monte Cervino). 

Übernachtung und Abendessen im Hotel im alpinen Resort von Breuil-Cervinia

  • 14km, +700m, -700m, -700m
9. Tag: Cervinia bis Champoluc am Fuße des Matterhorns und des Monte Rosa

Von Cervinia aus bringt uns die Seilbahn zur Station Cime Bianche. Von dort wandern wir ins Val d'Ayas. Ein ruhiges Paradies voller Bäche und kleiner Dörfer, umgeben von Wäldern aus Fichten, Kiefern und Lärchen. Unser atemberaubender Wanderabschnitt der Monte-Rosa-Tour umsäumt das Breithorn. Ein vergletscherter Riese, der die Grenze zwischen Italien und der Schweiz überspannt. Super Aussicht auf das Matterhorn und den Dent d'Hérens. Das charmante Ayas-Tal mit seinen malerischen Schieferdachhäusern und der Walser-Tradition begrüßt uns.

Übernachtung und Abendessen im Hotel in einem typischen Walserdorf im Val d'Ayas Tal

  • 14 km, + 150 m, - 1300 m
Tag 10: Pian die Verra - Val d'Ayas, auf den Spuren der Walser

Heute erkunden wir das Leben der Walserl am Fuße der Monte-Rosa-Bergkette. Auf einem Spaziergang auf dem Hochplateau Verra tief im Ayastal entdecken wir, was die letzte Eiszeit hinterlassen hat. 

Wir lernen spannendes über die Walser kennen und besuchen ihre schönen, alten Weiler entlang des Walserweges. Die Walser sind germanischen Ursprungs und stammen aus dem Alto Vallese. Seit Anfang des Jahres 1000 sind sie in zahlreiche Gebiete Österreichs, Liechtensteins, der Schweiz und auf die Südseite des Monte Rosa ausgewandert. Sie suchten nach neuen Weiden und überquerten Alpenpässe, um sich in den höheren Zonen am Ende der Täler niederzulassen. Diese Kolonien, die in der rauen Umgebung des Hochgebirges isoliert waren, entwässerten und nutzten weite Landstriche für den Anbau, die damals unbewohnt waren. Sie schufen autarke Dörfer, die in der Lage waren, die langen und strengen Winter zu überleben. Das alte Walser-Erbe ist noch heute in den Baustilen der Chalets und ihrer traditionellen Kleidung zu sehen. 

Übernachtung und Abendessen im Hotel im Val d'Ayas

  • 8,2 km, +350 m, - 450 m
Tag 11: Rückflug vom internationalen Flughafen Turin (TRN)

Nach einem feinen Frühstück fahren wir zurück nach Turin, wo diese Reise endet. 


Kosten für die Aostatalwanderung :
  • Bitte fragen Sie nach den tatsächlichen Preisen, je nach der von Ihnen bevorzugten Unterkunft.

Im Preis inbegriffen:

Organisation, UIMLA Wanderleiter, Übernachtung in schönen Hotels mit privaten Doppelzimmern und eigenem Bad, Halbpension, privater Transport vom Flughafen Turin zurück zum Flughafen Turin, Gepäcktransport, Aosta Stadtrundfahrt, Eintritt in ein Schloss, Weindegustation mit lokalen Produkten, alle im Programm erwähnten Seilbahnen

Nicht inbegriffen im Preis:

Getränke, Mittagessen auf den Wanderungen, persönliche Versicherungen, persönliche Ausrüstungent


Treffpunkt: 

Flughafen Turin (TRN)Italien, Italien 


Karte unserer Wanderung durch das Aostatal Rundgang

Sprachen im Aostatal - hast du das gewusst?

Straßenschilder sind sowohl auf Italienisch als auch auf Französisch geschrieben. Fast alle Ortsnamen und lokalen Familiennamen sind französischen Ursprungs.

Im Jahre 25 v. Chr. gründeten die Römer Augusta Praetoria, die Stadt Aosta und begannen mit der Lateinisierung der Einheimischen: der Salassi.

Im Jahr 575 wurde Pont-Saint-Martin zur Grenze des Franchi-Königreichs und das Aostatal lag neben dem Königreich Burgund (gallorömisches Sprachgebiet), wo sich das Lateinische zu Französisch-Provenzalisch entwickelte (der Patois, der heute noch im Aostatal gesprochen wird).

Ab 1200 wurde Latein in der Schriftsprache allmählich durch Französisch ersetzt. 1561 übernahm Herzog Emanuel Filiberto von Savoyen die Verwendung von Französisch als Ersatz für Latein für alle öffentlichen Handlungen im Königreich des Herzogs. Ab dem XVII. Jahrhundert wurde Französisch im Collège Saint-Bénin in Aosta und in ländlichen Schulen unterrichtet, so dass Ende des 19. Jahrhunderts die Analphabetenrate fast nicht mehr vorhanden war.

1860, mit der Annexion Savoyens an Frankreich, war das Aostatal der einzige französischsprachige Raum in Italien. Die Verbreitung der italienischen Sprache begann und erreichte ihren Höhepunkt in den zwanzig Jahren des Faschismus, als der Gebrauch und der Unterricht des Französischen verboten wurden und Ortsnamen aus dem Französischen ins Italienische übersetzt wurden. 1948 wurde durch die Sonderstatuten der Autonomie die Parität zwischen der italienischen und der französischen Sprache im Aostatal anerkannt.

Darüber hinaus spricht die Walserbevölkerung in einigen Gemeinden des Aostatals noch immer die deutsche Sprache, die Walsersprache. Titsch und Toitschu.


Kurzfilm von unserer letzten Wanderung im Aostatal:

Buch Bergsteigen Schweiz

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