Skitouren Camp für Frauen im Pays du St Bernard, Schweiz

Skifahren in Liddes, Pays du St. Bernard

Daten: Dezember - April

Highlights 
  • 3 Tage Skiunterricht und Skitouring 
  • 3 Nächte in einem wunderschönen kleinen Chalet in Val Ferret
  • Lerne den Umgang mit Lawinen Sicherheitsmaterial, suchen/finden
  • Skitouren Grundlagen einschließlich Gebrauch des Materials, Aufstiegs Techniken, Routenwahl, Bulletin
  • Lawinenkunde mit Terrain Management und grundlegenden Rettungs Strategien

Lernen mit uns abseits der Piste zu fahren und mach deine ersten Skitouren Versuche oder verbessere dein Niveau.

Drei Tage Weltklasse-Skifahren mit frauenspezifischen Instruktionen von der Ex-Weltcup-Skirennfahrerin und zertifizierter Skilehrerin Ella Alpiger.
Das Camp bietet modernste Ski-und Skitouren Techniken, Lawinen Sicherheitsinformationen und wunderschöne Abfahrten in verschiedenen Schneearten.

  • "Ich habe extrem viel zur Skitechnik, Planung / Umsetzung sowie zur Sicherheit inden Bergen gelernt... und vor allem Spaß gehabt!"

Das schöne Val Ferret ist ein idealer Ausgangspunkt für unser Camp. Ziel ist es, die besten Orte und geeignetsten Verhältnisse zu finden welche dir eine ideale Ausgangslage bieten. Wir versorgen dich mit vielen Tipps und Tricks damit du Sicherheit neben der Piste zu gewinnen kannst. .

  • Es ist ein einzigartiges Skiprogramm! Du wirst schneller, einfacher und mit Spass lernen, deine Fähigkeiten umzusetzen.

Skitour Camp Programm

Anreise Tag

Wir holen dich um 18 Uhr am Bahnhof von Martigny ab und fahren anschliessend zusammen ins Schweizer Val Ferret (20′). Wir begrüßen dich in Sylvianes gemütlichem Chalet zu einem ersten Kennenlernen.

Genieße ein Abendessen im heimeligen Wohnzimmer und ein Glas Wein vor dem Kamin.

  • Übernachtung und Abendessen im Chalet in Val Ferret

Tag 1: Skitechnik Tipps und Lawinenrettung

Wir starten mit einem Pisten Technik workshop mit dem Ziel dich sanft uns sicher ans Off-Piste Skifahren heranzuführen. Das kleine Skigebiet von Liddes ist ideal dazu. Wir fahren dort, wo wir den schönsten Schnee finden. Viele Tipps und Tricks werden dir helfen, in allen möglichen Schneearten mit einem guten Gefühl das Skifahren geniessen zu können.
Lerne am Nachmittag bei einer kurzen Skitour, wie du mit deinem LVS-Gerät suchen und finden kannst. Eine wichtige Fähigkeit, die man kennen muss!

Bevor wir uns auf den Rückweg zum Chalet machen, halten wir in der örtlichen Käserei an, um unseren Raclette-Käse für das Abendessen zu holen.

  • Übernachtung und Abendessen im Chalet in Val Ferret.

Tag 2: Skitouren-Einführung La Fouly, Schweiz

Eine kurze Fahrt bringt uns zu unserem Offpiste-Workshop am Morgen in das kleine Skigebiet La Fouly. Es ist ein Geheimtipp für Powder-Liebhaber und bietet auch einige tolle Abfahrten im Wald. Es gibt genügend Zeit um das Gestern erfahrene umzusetzen.
Nun sind wir bereit, unsere Felle aufzukleben! Wir unternehmen eine kurze Skitour. Lerne alles über die Aufstiegstechnik, Routenwahl und Schneebeschaffenheit. Am Abend im Chalet planen wir die Tour von Morgen.

  • Gemütliches Abendessen im Chalet bei einen Glas Wein. Zuvor analysieren wir noch die Skivideos von Heute und planen den morgigen Tag.

3. Tag: Gemeinsame Skitour 

Mit einem Picknick und allem notwendigen in unserem Rucksack geht es hinauf in die Berge. Wir nutzen und probieren alle unsere neu gelernten Fähigkeiten aus und genießen den Tag in den ruhigen Bergen. Spätestens jetzt sollte dich das Skitouren-Fieber auch gepackt haben.
Der Kurs endet um 16 Uhr am Bahnhof in Martigny.

Änderungen des Programms:

Das Programm wird jeweils den Verhältnissen sowie dem Wetter und dem Können der Gruppe angepasst.


Was du in diesem Camp lernen wirst:

Dieser Kurs ermöglicht es fortgeschrittenen Skifahrern, in kürzester Zeit auf die nächste Stufe des Könnens zu gelangen. Du lernst viel über Lawinensicherheit und machst deine ersten Skitouren Erfahrungen. Das alles in einer Gruppe, in der die Kameradschaft gepflegt wird. Eine wahrhaft erfüllende Erfahrung. Hast du bereits einige Skitouren Erfahrung? Dann wird dir dieser Kurs helfen, dich zu verbessern und stellt sicher, dass du beim Skifahren abseits der Piste sicher und entspannt unterwegs bist. 


Persönliche Anforderungen:

Wenn du dich auf roten und schwarzen Pisten sicher fühlst und etwas Erfahrung abseits der Piste mitbringst, bist du für dieses Camp bereit. Bitte  kontaktieren Sie uns  wenn du dir nicht sicher bist, wie du dich selber einstufen sollst.


Standort, Pays du St. Bernard:

In einer privilegierten, nahezu perfekt erhaltenen alpinen Naturkulisse bietet die Region St-Bernard eine breite Palette an sportlichen und kulturellen Aktivitäten.

Im Winter bieten die charmanten Skigebiete Pisten und Freeride für alle Könnerstufen mit spektakulären Panoramablicken in atemberaubender Natur.


Anreise nach Martigny, Schweiz:

Martigny im Schweizer Wallis ist mit dem Zug in einer Stunde von Genf und in 2h von Zürich aus zu erreichen. Von Chamonix aus ist Martigny ebenfalls mit dem Zug sehr gut erreichbar. 


Unsere Unterkunft:  

Wir werden in einem besonderen Chalet aus dem 18. Jahrhundert wohnen. Es wurde von unserer Gastgeberin Sylviane sorgfältig renoviert. Das Chalet befindet sich in einem sehr ruhigen, traditionellen Dorf, in dem nur 30 Menschen leben.

Wir teilen uns die zwei großen Schlafzimmer mit Platz für 8 Personen und können das ganze Chalet für uns alleine genießen. Entspanne dich vor dem Holzofen mit einem feinen Glas Wein, oder verweile dich im geschmackvoll eingerichtete Holz-Wohnzimmer und einen großen Gemeinschaftsraum unter dem Dach. Der Dachraum lädt ebenfalls dazu ein vor oder nach dem Skifahren etwas Yoga und Stretching machen zu können. 

Chalet und so...:
  • Champagner und Canapés warten bei deiner Ankunft im Chalet auf dich
  • Hausgemachte vegetarische Abendessen - einschließlich spezieller Menüs für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen, zubereitet von Sylviane, unserer Gastgeberin
  • Jeden Morgen komplettes Frühstück: warme und kalte Option mit Eiern, frischem Brot, Obstteller und Müsli
  • Tee und hausgemachter Kuchen nach dem Skifahren

Preis:
  • 3 Skifahrer: 910.00CHF /Skifahrer
    5 Skifahrer: 772.00CHF /Skifahrer
    Ski only*: 500.00CHF /Skifahrer 

(* min. 3 Skifahrer: Übernachtung/Halbpension, Skipass und Transport nicht im Ski-only-Programm inbegriffen)

Im Preis inbegriffen: Professioneller Unterricht und Organisation, 2 Skipässe, 3 Übernachtungen in einer  traditionellen  Chalet mit Halbpension in Mehrbettzimmern, viele Informationen über Skitouren und Lawinenrettung, Tipps zum Mentaltraining, Abholung und Rückfahrt ab Bahnhof Martigny

Nicht inbegriffen: Transport von und zurück aus Martigny, Mittagessen, Getränke, persönliche Versicherung, persönliche Ausrüstung (lass uns wissen, wenn du Skitouren- und Lawinensicherheitsausrüstung benötigst, diese kann gemietet werden).


Welches Material solltest du für dich wählen? 

Wir sind stolze  K2 Ski Fahrerinnen! K2 bieten tolle Backcountry-Skiausrüstungen speziell für Frauen! Lassen uns wissen, ob wir dir einen Ski empfehlen können.


Buch Haute Route Chamonix nach Zermatt


Seiten:

Chamonix Freeride Ski Woche, Frankreich


Patagoniatiptop video


Daten: Dezember bis April

Unsere Chamonix Freeride Wochen sind ein wahr gewordener Traum für alle Skitouren Liebhaber.

Was dich erwarten wird:

Während dieser Woche haben Sie die Möglichkeit, in Begleitung eines Bergführers oder Skilehrers das malerische Hinterland des Mont Blanc zu erkunden. Das Gebiet von Chamonix Mont Blanc wird niemanden kalt lassen. Die erfahrensten Freerider aus allen Ecken der Welt kommen in dieses Skigebiet. Ein wahres Paradies für Skifahrer!

Unsere Bergführer kennen das Backcountry-Terrain und die Wetterbedingungen sehr gut und stellen sicher, dass du die besten Hänge fahren kannst.


Wochenplan

Anreisetag: 
Meet & greet in Chamonix, Ausrüstung überprüfen

Tag 1: Les Grands Montets, Argentière
Wir fahren in den Grands Montets, dem berühmtesten Off-Piste-Skigebiet von Chamonix.
Dieses Skigebiet bietet ein riesiges Angebot an Abfahrten abseits der Pisten. Der Schnee bleibt leicht und frisch, da er durch die Nordwand der Aiguille Verte vor der Sonne geschützt ist.

Tag 2: Skigebiete Brévent - Flégere
Wir werden den Schnee im Skigebiet Brévent - Flégere erkunden, das von Chamonix aus erreichbar ist.

3. Tag: Courmayeur
Courmayeur (ITA) ist nur 20 Autominuten durch den Mont-Blanc-Tunnel von Chamonix entfernt und bietet sehr schöne Off-Piste-Möglichkeiten. Ein echter italienischer Skitag!

Tag 4: Le Tour - Balme
Dieses kleine Skigebiet hat immer guten Schnee zu bieten. Wenn die Bedingungen es erlauben, können wir ein Couloir hinunter zum Schweizer Dorf Trient fahren.

Tag 5: Vallee Blanche
Wir werden einen der legendärsten Gletscher aller Zeiten befahren - die Vallée Blanche-Route, von der aus Sie die schönsten Aussichten auf den Mont Blanc genießen können.


Preise:

2 Skifahrer: 1'200.00€ pro Skifahrer
3 Skifahrer: 800.00€ pro Skifahrer
4 Skifahrer: 600,00€ pro Skifahrer

Im Preis inbegriffen:
Organisation, 4 Tage mit einem geprüften Skilehrer, 1 Tag mit einem UIAGM-Bergführer für das Valle Blanche

Nicht inbegriffen im Preis:
Unterkunft, Skipass, persönliche Ausrüstung, persönliche Versicherungen, Transport

  • Jeder Teilnehmer muss ein komplettes Lawinen Sicherheits Set mit Rucksack mitbringen (LVS, Sonde, Schaufel).

Tages Guiding, Kürzeres Programm:

Stehen dir nur einen oder zwei Tage zur Verfügung um in Chamonix skizufahren? Gerne offerieren wir dir ein kürzeres Ski Erlebnis! Lass uns wissen, was deine Wünsche sind!


Unterkunft:

Wir kenne viele schöne Unterkünfte im Chamonix Tal. Könnenwir dir bei der Auswahl helfen?


Buche mit  Pataagoniatiptop


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Skitouren Expedition Cerro San Lorenzo, Patagonien

Daten:  
  • September - November

Cerro San Lorenzo von Refugio aus gesehen

Der Cerro San Lorenzo ist der zweithöchste Gipfel der patagonischen Anden (47° 36′ S, 72° 19'W). Es handelt sich um eine riesige Bergkette, die sich etwa 3300 Meter aus der Umgebung erhebt.

Nicht nur seine Höhe ist sehr besonderes, auch seine Lage. Dieser Berg steht zwischen dem südlichen und dem nördlichen kontinentalen Eisfeld und genau auf der argentinischen und chilenischen Grenze.
Er ist von vier riesigen Gletschern umgeben.

Wir wählen die so genannte "Routa de Agostini". Sie ist nach dem ersten Kletterer Padre de Agostini benannt. Dieser hielt sich im Jahr 1943 für lange Zeit in dieser Gegen auf und konnte den Berg auch erfolgreich besteigen.
Wir bieten diese Route als wunderbare Skitouren-Expedition an.

Cerro San Lorenzo Bergsteigertour

Reiseroute in Patagonien, Cerro San Lorenzo:

1. Tag
Transport vom Flughafen Balmaceda zum Hotel in Coyhaique.
Treffen und Begrüßung mit den Reiseleitern und den anderen Gästen.
Übernachtung in einem Hotel in Coyhaique

2. Tag
Transfer mit dem Auto nach Cochrane, einem der letzten kleinen Dörfer an der berühmten Routa 40. (6 Stunden)
Übernachtung in einem Hotel in Cochrane

3. Tag
Transport mit einem Auto mit Allradantrieb nach Fundo San Lorenzo, unserem Startpunkt
Hier genießen wir ein typisches, leckeres patagonisches gegrilltes Schaf, ein "Cordero Patagonico".
Übernachtung im Fundo, einem Bergbauernhaus der Region

4. Tag
Wanderung zum Refugio Toni Rohrer, einer kleinen, hübschen Schutzhütte im Wald. Nacht im Refugio

Tag 5
Wir erreichen Paso del comedor und Brecha del comedor (ca. 6 Stunden)
Übernachtung im Zelt

Tag 6
Cumbre!!! Heute bis zum Cerro san Lorenzo und eine tolle Abfahrt zurück zum Camp (ca. 8-9 Std.)
Übernachtung im Zelt

Tag 7
Zurück zu Refugio Rohrer

Tag 8
Zurück zu Fundo San Lorenzo
Übernachtung im Fundo

Tag 9
Rücktransport zum Hotel in Coyhaique
(Dieses Programm basiert auf schönem Wetter. Da das Wetter in dieser Gegend sehr schnell umschlagen kann, ist es wichtig, ein paar Ersatztage einzuplanen.)

Tag 10-12
Back-up-Tage


Karte San Lorenzo, Skitouren durch Patagonien:

Karte von cerro San Lorenzo Patagonien


Persönliche Voraussetzungen:

Sicherer Parallelschwung in allen Schneearten
Wandern mit Steigeisen
Ausreichende persönliche Fitness, um täglich 1000 Höhenmeter zu überwinden (insgesamt 3100m), mit einem Rucksack (15-18kg)


Anreise Tipps:

Flug nach Santiago de Chile und von dort zum Flughafen Balmaceda (BBA). Er wird von der Fluggesellschaft Latam angeflogen. Dort holen wir Sie ab.

Fahrt zum Basislager des cerro San Lorenzo

Preis Skitouring Patagonien-Reise:

Bitte kontaktieren Sie uns für den aktuellen Preis und Ihre Gruppengröße.

Im Preis inbegriffen:

Organisation, 2 lokale IVBV-IFMGA Bergführer, Transport vom Flughafen Balmaceda, Coyhaique zum Fundo San Lorenzo und zurück, alle Mahlzeiten, 1 Übernachtung in einem Hotel, Gepäcktransport zur Berghütte mit Pferd, Zelten und Kochausrüstung.

Nicht inbegriffen im Preis:

Persönliche Ausrüstung, Personenversicherungen (Unfall, Annullierung, Reise etc.)

Blick vom Gipfel des Cerro San Lorenzo

Erfahrungsbericht von einer Skitouring Patagonien Reise:

Cerro San Lorenzo - Eine Skiexpedition auf dem zweithöchsten Berg Patagoniens

Der Cerro San Lorenzo ist mit 3706m der zweithöchste Berg Patagoniens. Es ist eines der größten Bergmassive, die Chile und Argentinien zu bieten haben. Wie eine gigantische Burg erhebt sich die Form des Berges weit nach Osten über die argentinische Pampa. Im Süden liegt der Parque Nacional Perito Moreno.

Skitouren am Cerro San Lorenzo Patagonien

Die Agostini-Route

Für unsere Expedition entschieden wir uns für die "Normalroute", die Route de Agostini. Ein salesianischer Priester, der in der Lage ist, die Berge zu besteigen, war der erste, der es wagte, den beeindruckenden Berg über die de Agostini-Route zu besteigen.
Patagonien allein ist eine Welt für sich. Aber die Region der Kordillere, die die hohen Gipfel von San Lorenzo beherbergt, ist noch besonderer. Diese Berge nahmen eine andere Position ein, als die anderen Gruppen der Cordillera Patagonia Austral.
Sie sind die einzigen, die sich im Vergleich zur Achse der Anden nach Osten bewegt haben. Mehr als an jedem anderen Ort in Patagonien wurde die Geschichte der Andinisten, die diesen Berg umrundet haben, von Forschern, Geographen, Bergleuten, Bauern mit Estancias und Militär geprägt.
So entstanden spannende Geschichten aus der ganzen Welt. 

Großartiges Bergambiente 

Dieses Massiv bietet keine spektakulären gelben, grauen oder rosa Granitwände wie sein berühmter Nachbar, das Fitz Roy Massiv. Hier gibt es ein Spektakel aus verschiedenfarbigen Vulkangesteinen, die für Kletterer nicht besonders geeignet sind. Das Außergewöhnliche ist jedoch das Ambiente. Die beeindruckende Einsamkeit des Hauptgipfels, die von seinen Proportionen her einem Himalaya-Gipfel, den bunten Sumpfwiesen und Hochebenen Argentiniens und den grünen Tälern Chiles auf der anderen Seite ähnelt.

Verstecktes Paradies

Wenn Sie das echte, wilde Patagonien erkunden wollen, finden Sie hier ein verstecktes Paradies. Dieses Massiv liegt etwa zwischen dem Lago Pueyredon - Cochrane im Norden und dem Paso de la Balsa im Süden. Im Osten der argentinischen Seite sind die Täler immer trockener und sandiger, im Gegensatz zum chilenischen Westen, wo ein dichter, fast undurchdringlicher Lenga-Wald liegt. Der Gipfel des San Lorenzo ist mit 3706m der zweithöchste der patagonischen Cordillera Austral. Nur der Cerro San Valentin und der angrenzende Cuerno de Plata, der das nördliche kontinentale Eisfeld dominiert, sind höher.

Cerro San Lorenzo Bergblicke

San Lorenzo entdecken

Der erste, der sich wirklich für diesen Berg interessierte, war der Naturforscher Clemente Onelli (164-1924). Nach seinem Studium in Rom ging er nach Argentinien, um mit Perito Moreno die Grenzen Argentiniens auszuarbeiten. Zusammen mit Geographen und Grenzkommissionen. Onelli folgte dem Transitweg der Indios, der heute die Ruta Nacional Nr. 40 ist, durch das Valle de l Pintura. Er sagte über diese Region: "Es ist die größte vergessene Landschaft, die der Schöpfer der Welt geschaffen hat. Nach tagelanger Fahrt durch die trockene argentinische Steppe kam er schließlich am tiefgrünen Lago Pueyredon vorbei, der kurz zuvor von den Geographen entdeckt worden war. Von dort aus folgte er dem Rio Oro. Am Ende dieses Weges, wo er viele Obsidiangipfel fand, stieß er schließlich auf das beeindruckende San-Lorenzo-Massiv.

Er beschrieb es wie folgt:

Von hier aus sah ich eine gigantische, grandiose Krone aus einer bläulichen Eismasse, die die ganze Landschaft beherrschte, es war ein riesiger Berg, der über dem Himmelszelt thronte, seine Form und Dimension erinnerte mich an den Mont Blanc.
Dort fand er andere Goegraves, die seine tiefblauen Lagunen, Flüsse und Gletscher erkundeten.

Erstbegehung 

Dieser magische Ort zieht Bergsteiger wie auch Naturliebhaber an, die wandern oder einfach nur dieses Naturschauspiel genießen wollen. Kurz darauf kamen Goldsucher und Schafsbarone in dieses Gebiet, die sich riesige Estancias aneigneten. Heute nach dem Woll- und Goldboom leben die Schafzüchter hier unter einfachen Bedingungen und es ist wieder die Epoche der isolierten Naturfreaks angekommen. Viele Bauern sind an Orte wie Comodoro Rivadavia gezogen, um im Benzin zu arbeiten.

Skitouren im Oktober in Patagonien
De Agostini

Der erste, der aus bergsteigerischem Interesse den San Lorenzo ansah, war wahrscheinlich Pater Alberto Maria de Agostini (1883-1937).
Die gewaltigen Mauern, die den San Lorenzo von allen Seiten in tausend Meter Höhe auseinander geschnitten umgeben, sehen aus wie eine gigantische Burg, die ihren weißen Gipfel aus Eispilzen gegen alle Bergsteiger hat.
Dieser Berg, der von dieser Seite aus einen schönen, polierten Grat hat, der von Eis und Schnee bedeckt ist, erschien wie eine Sphinx. Nachdem er oft davon geträumt hatte, diesen Berg zu besteigen, begann er 1940, die verschiedenen Täler nach einer möglichen Aufstiegsroute zu erkunden.

1941

1941 kehrte er mit zwei jungen Kletterern, Zampieri und Alfredo Lopez, zurück. Sie bestiegen verschiedene Gipfel und durchquerten Gletscher, um die Gegend besser zu erkunden. Aufgrund des Krieges in Europa 1943 konnten ihn keine italienischen Bergführer wie bei früheren Expeditionen begleiten. Er wurde von zwei Mitgliedern des Club Andino Bariloche begleitet. Der Schweizer Bergführer Alejandro Hemmi und der Österreicher Heiberto Shmoll, ein begabter Kletterer. Dank einiger italienischer Ingenieure, die auf der Straße nach Süden arbeiteten, erreichten sie mit Ochsen und Wagen schnell das Valle Rio Oro. Der Aufstieg zum Fuß des San Lorenzo durch eine enge Schlucht war prekär. Steil abfallende Felswände mit Kondornestern säumten den fallenden Bergbach. An der Waldgrenze errichteten sie ein Basislager mit Parabrettern.

Gipfel

Am 17.12.1943 erreichte er als erster im Alter von 60 Jahren den Gipfel, den sie nach fast zwei Wochen über die sogenannte de Agostini Route erreichten. Über Gletscherpässe und eine steile 500 m lange Wand mit Seracs erreichten sie den Vorgipfel und am späten Abend und nach unzähligen Treppen im Eis erreichten sie den Hauptgipfel. Fast 3000 Höhenmeter und 15 Kilometer.

Wenn Träume wahr werden

Unser Traum war es, diesen geheimen Bereich erkunden zu können. Es gibt nicht viel zu lesen von diesem Massiv. Dennoch fühlten wir uns gut vorbereitet und begannen unseren Weg von Bariloche über Argentinien zum Grenzübergang Roballos mit dem Auto. Heimat der Guanacos und Avestrus, Hochebenen, die vom Winter gepeitscht werden, bunte Lagunen bis ins Tal des Rio Baker. Fast unnatürlich steigt dieses türkisgrüne Spray nach Cochrane ab. Eine kleine Stadt am Lago Cochrane, letzter größerer bewohnter Ort der Caretera Austral. Alles, was fehlt, kann man hier in einem typischen Supermarkt kaufen. Typischerweise findet man alles in den gleichen vier Wänden. Vom Käse bis zur Motorsäge, Gewehr, Putzlappen, Hose, was auch immer Sie brauchen, um eine längere Zeit in der Wildnis Patagoniens zu überleben.

Fundo San Lorenzo

In Richtung des Fundo San Lorenzo wird die Straße immer kleiner und kleiner und ohne 4×4 wird es empfohlen, entweder weiter zu gehen oder Luis Soto von Fundo San Lorenzo zu kontaktieren. Er holte uns gerne ab und brachte uns in sein Paradies Fundo. Eine Sommerweide, auf der er im Sommer mit seiner Familie lebt und wo seine Kühe, Pferde und Schafe grasen. Er hat hier einen wunderbaren Campingplatz eingerichtet, auch mit heißen Duschen.

Refugio - ein Zuhause fernab der Heimat

Am nächsten Morgen wandern wir bei Regenwetter entlang des fast 300 Meter hohen Arroyo San Lorenzo zum Basislager von San Lorenzo. Wir machen den fast 2,5-stündigen Spaziergang zweimal, da wir unsere Tourenski, Zelt, Schlafsäcke und Essen für ca. 10 Tage tragen müssen. Das Basislager ist ein wunderschön gestaltetes Refugio mit einem typischen chilenischen Zypressenschindeldach und Holzbrettwänden. Es gibt sogar einen Ofen, in dem ich während unseres Aufenthaltes viermal Vollkornbrot mit Rosinen backe. Dieses Refugio wurde von der Familie Soto mit finanzieller Unterstützung von Frau Rohrer liebevoll gestaltet. Bei einer gemeinsamen Besteigung des Cerro San Lorenzo starb ihr Mann und Schweizer Bergführer bei einem tragischen Unfall.

Refugio San Lorenzo

Das Abenteuer kann beginnen

Jetzt, wo wir schon seit einer Woche hier sind, wollen wir diese patagonische Expedition genießen. Zu dieser Jahreszeit (Anfang Oktober) wirst du hier keine Seele finden. Einige Vögel und ein roter Specht wurden bisher gesehen. Gestern haben wir ein Paralleltal in Argentinien erkundet. Zuerst durch dichte Büsche und teilweise Sumpf Am Abend sind wir wieder in Chile im Refugio Toni Rohrer und genießen einen Linseneintopf mit viel Chili über dem Feuer.

Abscheidematerial

In den Tagen zuvor erkundeten wir einen Teil der Route de Agostini und deponierten einige der Gegenstände wie Zelt und Essen. Unser Ziel ist es, den Gipfel an zwei schönen Tagen zu besteigen. Aber da es sich um einen 3000er Aufstieg handelt, sind es nur wenige Kilo. Diese Touren waren wunderschön, unglaublich diese Landschaft. Granittürme, Gletscher, Täler, so weit das Auge reicht. Einmal wollten wir einen Gipfelangriff versuchen. Aber der typisch starke patagonische Wind machte es unmöglich, weiterzukommen. So kamen wir abends um 19 Uhr wieder in die Hütte zurück. Heute machen wir einen gemütlichen Hüttentag. Holz sägen, Brot backen und das Material in Form bringen, morgen sollten wir anfangen.

Ein anderer Versuch

Wenn wir noch einmal über das Gepäck nachdenken, haben wir alles, was wir brauchen, mitgenommen? Das Wetter sieht vielversprechend aus, noch einige Wolken, aber es sieht vielversprechend aus. Wir haben die Strecke zum Paso Comedor schon vor einigen Tagen eingebaut. So geht es schnell bergauf. Nach vier Stunden erreichen wir die Brecha de la Cornisa, unser Lager für heute Abend. Es stürmt, wir haben Schwierigkeiten beim Aufbau des Zeltes und die Schweißtropfen vom Aufstieg gefrieren ziemlich schnell. Im Zelt nisten wir uns in warmen Daunenschlafsäcken ein, kochen uns ein stärkendes Abendessen und genießen den enormen Sonnenuntergang.

Nacht vor dem Abenteuer

Zwischen den Felstürmen und auf dem großen Gletscher versuchen wir, ein paar Stunden zu schlafen. Das ständige Klopfen der Zeltwand verwandelt sich nach einigen Stunden in eine Stille, da sie wahrscheinlich nur hier oben existieren kann. Alarm um 4.00 Uhr, der beruhigende Blick aus dem Zelt zeigt nur einen Sternenhimmel. Ein paar Mate-Tees und ein chilenisches Frühstück, in die steifen Schuhe steigen, einen Klettergurt anziehen, alles ist fertig und los geht's.

Sonnenuntergang im Basislager

Der Aufstieg 

Über ein kleines Couloir steigen wir auf den riesigen Coshuenqo-Gletscher. Es ist eiskalt, aber die Tatsache, dass wir heute endlich nach San Lorenzo fahren, lässt mein Blut kochen. Der Abstieg von 100 Metern und die 2 Kilometer lange Durchquerung des Gletschers lässt unsere Körper aufwachen. Schließlich stehen wir unter dem riesigen Serac-Bereich.
Gibt es einen Weg durch die Seracs? Wird das Wetter halten?

Schritt für Schritt arbeiten wir uns zwischen den Spalten hinauf. Wir meistern ein paar Kletterpassagen gut und stehen nach vier Stunden auf dem langen Grat, der zum Vorgipfel führt. Die Aussicht ist einfach atemberaubend. Kein Haus und keine Straße für Meilen, aber unzählige chilenische und argentinische Gipfel und türkisfarbene, grüne, blaue und graue Lagunen. Gletscher und Flüsse, so weit das Auge reicht. Es ist heute angenehm warm und es weht erstaunlicherweise kein Wind.

Gipfel

Es hat 20 cm Neuschnee. Der eigentliche Gipfel taucht erst auf, nachdem wir den Vorgipfel West umgangen haben. Der Anblick des Gipfels ist wunderschön! Sie ist von den typischen Pilzen bedeckt, die durch Feuchtigkeit und starke Winde gebildet werden. Jetzt ist es an der Zeit, wieder abzusteigen und den Gipfel mit der neu gewonnenen Kraft zu besteigen. Unglaublich, wir haben es geschafft! Nach 8 Stunden ist das Ziel erreicht, wir sind überglücklich. Leider können wir nicht zu lange bleiben, wir wollen heute zurück ins Zelt.

glückliche Skifahrer in Argentinien Skitourenzeremonie San Lorenzo

Der Abstieg

Der Abstieg und die Abfahrt sind problemlos. Wir sind sicher und überglücklich, aber auch müde, zurück in unser Lager. Wir haben ein letztes feines Nudelgericht gespart, das wir in vollen Zügen genießen. Wir finden sogar ein Rinnsal und müssen für heute kein Wasser schmelzen. Wie gut es heute in unserem Zelt schläft, würde ich nicht mit einem 5-Sterne-Hotel ändern.
Schon der letzte Tag unserer Expedition kommt, ein langer, schöner Skiabstieg zur Hütte, alles in den Rucksack packen und noch zwei Stunden zum Fundo San Lorenzo marschieren.
Louis hat die schönste Überraschung für uns vorbereitet. Er erwärmte den Ofen für das heiße Duschwasser. Wir genießen die angenehmste Dusche und Körper und Geist entspannen sich langsam aber sicher. Unser Traum ist wahr geworden.

Skifahren am Cerro San Lorenzo

Autor Skitouren in Patagonien:

Ella Alpiger, Besitzerin von Patagoniatiptop und Liebhaberin von Patagonien. Ihre Lieblingstiere sind die Cuanacos, die oft im patagonischen Stufenland auf dem Weg zum Basislager Cerro San Lorenzo zu sehen sind:

Wildtiere entlang der Straße


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